top of page
Edit-19.jpg

"Plant-Based Universities" ist eine Kampagne von Animal Rising, die Ende des Jahres 2021 ins Leben gerufen wurde und Universitäten dazu aufruft, auf eine 100% gerechte und nachhaltige pflanzliche Verpflegung umzustellen, um die Klima- und Naturkatastrophe zu bekämpfen.

Seit ihrer Gründung hat diese studentische Kampagne an elf internationalen Universitäten (zehn im Vereinigten Königreich) einen Durchbruch für die Umstellung zu einem pflanzlichen Angebot erzielt, darunter die Universitäten von Cambridge und Stirling.

 

Derzeit gibt es aktive Kampagnen an über 70 Universitäten im Vereinigten Königreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz und einigen weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern. Alle Kampagnen werden von Studierendengruppen auf dem jeweiligen Campus geleitet und werden bis zum Ende des akademischen Jahres 2023-24 auf rund 100 Kampagnen anwachsen.

Warum Unis?

Universitäten verfügen über ein bedeutendes kulturelles Kapital, ihr Handeln hat einen erheblichen Einfluss auf Normen, Werte und Praktiken der Gesellschaft.

 

Sie bilden die Führungskräfte unserer Zukunft aus und sind die Institutionen, an denen ein großer Teil unserer Forschung und unseres Verständnisses der Klimakrise entsteht.

Gegenwärtig legitimieren die Universitäten die Industrien der Tierhaltung und der Fischerei und das muss sich ändern.

Wenn wir Universitäten dazu bewegen können, vollständig pflanzliche Speisepläne einzuführen, kann damit ein Beispiel für die Regierung und andere Institutionen gesetzt werden, wie adäquat im Rahmen der Klima- und Umweltkatastrophe vorzugehen ist. Im Pressebereich unserer Website finden Sie eine Übersicht über unsere bisherigen Erfolge an Universitäten.

 

Studierende sind statistisch gesehen die Bevölkerungsgruppe, die pflanzliche Lebensmittel aus ökologischen Gründen am stärksten befürworten. Gleichzeitig blicken wir auf eine lange Historie von studentischem Aktivismus zurück. So wie die Universitäten vielerorts zu den ersten Institutionen gehörten, die sich von fossilen Brennstoffen trennten, können sie auch die ersten sein, die sich von der Tierhaltung lossagen.

University of Graz 3_edited.jpg

Warum 100% pflanzlich?

2018 zeigte sich in der Meta-Analyse "Reducing food's environmental impacts through producers and consumers" von Dr. Joseph Poore und Dr. Thomas Nemecek, dass die Produktion von tierischen Produkten ohne jeden Zweifel unser Klima auf unermessliche Weise schädigt.
 

Eine neuere Harvard-Studie "Eating away at climate change with negative emissions", hat ergeben, dass ein pflanzliches Ernährungssystem mehr Lebensmittel mit weniger Emissionen produziert und gleichzeitig den Kohlenstoffabbau erhöht. Dadurch könnten 76 % der weltweiten Landwirtschaftsfläche frei werden, von denen ein Großteil wieder renaturiert werden kann, um unsere wertvolle Flora und Fauna wiederherzustellen und Tausende von Tieren zu retten.

 

Diese Kampagne verfolgt das Ziel, die herkömmliche Umweltdebatte dahingehend zu reformieren dass ein rein pflanzliches Ernährungssystem als eine wichtige Lösung für den Klima- und Biodiversitätskrise anerkannt wird. Wir fordern nicht etwa ein Verbot von tierischen Produkten auf dem Campus, sondern vielmehr, dass unsere Universitäten sich von diesen Industrien an ihren Standorten distanzieren. Wir plädieren dafür, dass unsere akademischen Einrichtungen im Einklang mit den Interessen zukünftiger Generationen handeln.

Unsere bisherigen Erfolge...

Stirling
Cambridge
Queen Mary
Birmingham
London Metropolitan
Kent
Graz
Warwick
Falmouth (& Penryn)
UCL
Newcastle
bottom of page